Finanzen im Studium

downloadEin jeder weiß: ein Studium kostet Geld – und das nicht wenig. Die Studiengebühren sind vielerorts abgeschafft worden, sodass für viele Studenten eine hohe finanzielle Belastung weg fällt. Dennoch sind für viele Auszubildende die Lebenshaltungskosten und die halbjährigen Semestergebühren schon Herausforderung genug. Glücklich schätzt sich, wer Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BaföG, erhält. Verdienen die Erziehungsberechtigen jedoch zu viel oder ist die Höchstdauer der Ausbildungsförderung überschritten, gilt es, nach Alternativen für die Finanzierung des Studiums zu suchen. Ein hilfreicher Tipp für alle, die ihre Regelstudienzeit überschritten haben: Viele Studenten erfüllen die Bedingungen für den Bezug von sogenanntemWohngeld.

Wohngeld wird häufig dann als Mietzuschuss gezahlt, wenn der Antragsteller seinen eigenen Lebensunterhalt zwar meistern kann, jedoch aufgrund von Geldknappheit zu keinen größeren Anschaffungen in der Lage ist. Wohngeld ist bei den Ämtern der Stadt zu beantragen und muss nicht zurückgezahlt werden. Für viele Studenten handelt es sich also um eine durchaus attraktive Möglichkeit, wenigstens einen kleinen Zuschuss zu erhalten, auch wenn dieser in der Regel mit den monatlichen Zahlungen der Ausbildungsförderung nicht vergleichbar ist. Wer auf der Suche nach einem kleinen Aushilfsjob ist, um den Lebensstandard ein wenig zu erhöhen, der wird in der Regel in den Studentenanzeigern der jeweiligen Hochschulen fündig. Sehr begehrt sind zum Beispiel: Früh- oder Spätschichten an Tankstellen oder Kiosken. Auch Kellner werden in den Städten immer wieder gesucht. Wer über das Internet suchen möchte, kann das Angebot der Jobbörsen und Vermittlungsplattformen in Anspruch nehmen.

Viele Jobbörsen bieten eine spezielle Rubrik für Studenten an. Es gibt jedoch auch schon mehrere Jobportale, die sich mit ihrem Angebot ausschließlich an Studenten und Auszubildende richten. Studenten können hier z.B. nach Branche und Region suchen und mit etwas Glück und nur wenigen Klicks das passende Jobangebot ausmachen. Wichtig für alle, die einen Studentenjob annehmen: Immer die Obergrenzen für den Verdienst beachten, die z.B. durch das Amt für Ausbildungsförderung vorgegeben werden. Ist der Verdienst zu hoch, wird der zu viel verdiente Betrag von den staatlichen Leistungen der Ausbildungsförderung abgezogen.